21. Oktober 2021
Lesedauer:   Minuten
Artikel teilen:

Wie leben und wohnen wir in 2040? – Die Top-Trends von übermorgen

Zukunftsvisionen sind wahrscheinlich fast so alt wie die Menschheit selbst – aber heute, in unserem transformativen Zeitalter des rasanten digitalen Wandels mehr Thema denn je. Keine Frage, Corona hat bei uns zu Hause so einiges verändert und mit Homeoffice, Homeschooling, Home Workouts und aus dem Boden sprießenden Turbo-Lieferdiensten den Wandel hin zu einem digitalisierten Zuhause beschleunigt. Und doch können wir uns nur schwer vorstellen, wie unser Alltag in 20 Jahren aussehen wird. Wie virtuell werden wir übermorgen leben?

Eine spannende Frage, der QVC nun zusammen mit dem renommierten Trendforscher Prof. Peter Wippermann auf den Grund gegangen ist. Das Ergebnis ist die Zukunftsstudie „Next Home – Wie wohnt Deutschland übermorgen?“ Hier geben wir einen einen Blick auf die zehn wichtigsten Trends, die uns bis 2040 erwarten.

 

1. Fast wie Zauberei:  Technologien werden unsichtbar.
Bye, bye Smartphone, Tablet & Co.: Voice-basierte Anwendungen à la Siri, Sensoren und biometrische Datenerkennung machen den Touchscreen bis 2040 überflüssig. Digitale Inhalte und Services sind nicht länger an statische Geräte wie Screens gebunden, sondern werden durch Stimme und Bewegungen gesteuert. Bildschirme werden durch Brillen, Brillen durch Linsen abgelöst. Unsere Computer tragen wir also künftig quasi im Auge immer bei uns – verrückt!

2. Fleißige E-Bienchen: Smarte Home Gadgets schmeißen den Haushalt.
Ein Hoch auf die Heinzelmännchen von morgen: Vernetzte Helfer wie Koch- und Putzroboter, Luftfilter oder intelligente Indoor-Drohnen stellen sich individuell auf unseren Lebensstil ein, entlasten uns im Haushalt, managen das Klima und warnen vor Eindringlingen – herrliche Vorstellung! Die größte Herausforderung wird sein, sie in Sachen Cybersecurity und Datenschutz sicher zu gestalten.

3. Räumchen, wechsel Dich: Wohnraum wird multifunktional.
Die hybride Arbeitswelt zwischen Büro und Homeoffice erfordert multifunktionale Wohnlösungen: Es gilt, Lernen, Arbeit, Freizeit und Sport auf engem Raum zu integrieren. Tagsüber Büro, mittags Fitnessstudio, abends Heimkino. Parallel dazu werden Workation-Konzepte zunehmen: das Arbeiten im meist ländlichen Umfeld, wo sonst der Urlaub stattfand   bzw. das Verbinden von Arbeit und Urlaub und damit die Möglichkeit, eines längeren Aufenthalts an einem idyllischen Ort wie z.B. in den Bergen oder am Meer. We like!

4. Selfcare first! Das Ich wird zum wichtigsten Investment.
Eine weitere gute Nachricht: Wir werden uns mehr um uns selbst kümmern! Frei nach dem Motto “Selfcare first” wird das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit zur obersten Priorität. Das Verständnis, dass Körper, Geist und Seele für eine gute, stabile Gesundheit im Einklang und in Balance sein müssen, setzt sich auch in der breiten Masse durch. Ganzheitliche Fitness- und Gesundheitskonzepte, die den Menschen als Ganzes betrachten, gewinnen an Beliebtheit. Health Tech Tools wie z.B. Meditations-Apps oder Fitnesstracker unterstützen uns, Gesundheit und Wohlbefinden zu managen und zu optimieren. Also weg von Extremen, mehr auf die innere Stimme hören und gut auf sich aufpassen – wir können es kaum erwarten.

5. Bad News für den Schweinehund: Virtuelle Workouts machen das Zuhause zum personalisierten Gym.
Digitale Workout-Angebote sind nicht nur eine Pandemie-Erscheinung, nein, sie werden zum “new normal”. Das Zuhause wird mit vernetzten Trainingsgeräten zum Fitnessstudio aufgerüstet. Künstlich intelligente Home Fitness Devices entwickeln individuell zugeschnittene Übungsprogramme. Ein bisschen wie clevere digitale Personal Trainer also – klingt super convenient und extrem effektiv! Aber auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz: Verstärkt werden Elemente aus dem Gaming eingebaut.

6. Pretty perfect: Ein makelloser Teint wird zum Standard auf dem Screen,
Wow Brows und pouty Lips waren gestern – tomorrow it’s all about skin! Unser digitales Ich wird mit Filtern und Augmented Reality immer weiter perfektioniert – für eine makellose Wirkung auf dem Screen. Feine, reine Haut ist aber auch in der Realität das ultimative neue Beauty-Wannahave. Personalisierte Produkte wie Foundations oder individualisierte Gesichtsmasken lassen sich künftig zu Hause mit Beauty-Tech-Geräten selbst herstellen. Ein ganz persönlicher Make-up-Mixer also – coole Sache!

7. Party per Klick: Entertainment und Socialising verlagert sich ins Metaversum.
Virtuelle Räume eröffnen neue Möglichkeiten – für die Zusammenarbeit im Beruf ebenso wie für private Treffen und Entertainment. Ein kleiner Rundgang durch den Louvre gefällig? Oder Lust auf ein cooles Live-Konzert? Sich mit Freunden eine Ausstellung ansehen oder auf ein Event gehen wird also künftig auch gerne mal digital stattfinden – es wird nicht mehr zwischen virtueller und analoger Realität unterschieden.

8. Es grünt so grün: Gärtnern wird zum Städter-Ding und schafft Inseln zur Entspannung.
Natur-Invasion: Rooftop-Gärten und Vertical Farming bringen Städte zum Blühen und Grünen. Urban Farming findet immer mehr begeisterte Anhänger – Großstädter treffen sich sonntags nicht mehr im Brunch-Cafe sondern auf Flachdächern, um ihre Bio-Karotten selbst zu ziehen. That’s so 2040! Im Innenraum bringt Biophilic Design die Natur zurück und integriert natürliche Elemente ins Alltagsleben, z.B. durch moderne Indoor-Bepflanzungskonzepte und innovative Ausblickmöglichkeiten ins Grüne.

9. Do it yourself! Haptische Hobbys als Gegentrend zum digitalen Alltag.
Her mit der Strickliesl – ein Hoch auf die Handarbeit! Ob Basteln, Werkeln oder Gärteln: Die Beschäftigung mit haptischen Dingen wird als Ausgleich zum digitalisierten Leben wichtiger denn je. Sie entschleunigt und fördert die Kreativität. Selbermachen und Upcycling werden mainstreamtauglich – als Bekenntnis zum nachhaltigen Lebensstil.

10. Ein Freund, ein guter Freund: Tiere werden zu Sozialpartnern und menschenähnlich gehegt.
Haustiere werden immer beliebter und damit auch das Pet Pampering: das kostspielige Verwöhnen des Vierbeiners. Wie wär‘s denn mal mit einer Dog Massage? Hat sich Wuffi doch redlich verdient! Und auch wenn wir mal unterwegs sind, ist dafür gesorgt, dass dem vierbeinigen Family Member nicht langweilig wird: Digitales Fern-Entertainment wie Streaming-Plattformen oder automatisierte Spielgeräte simulieren menschliche Anwesenheit und beruhigen künftig Kanarienvogel und Kitti Cat, wenn Herrchen oder Frauchen nicht zu Hause ist. Was für ein Hundeleben!

 
 

Wow, wahnsinnig interessant, dieser Blick in die Zukunft: Klar wird: Unser Zuhause entwickelt sich zum Headquarter, indem Freizeit und Arbeit miteinander verschmelzen, und das im positiven Sinne: Es wird zu einem individuellen, komfortablen Wohlfühlort, an dem man schier alles erledigen und tun kann. Hier können wir uns zurückziehen, es ist aber zugleich auch mehr denn je ein Fenster zur digitalen Welt, in der wir Arbeiten, Sport machen, Freunde treffen, Shoppen, tolle Dinge erleben können – die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Frei nach dem Motto: My home is my castle – and my universe. Bring it on, 2040!

 
Bitte aktivieren Sie die Personalisierungs-Cookies, um die Herz-Likes zu nutzen.
Artikel teilen: