28. Oktober 2021
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Voller Energie durch den Herbst dank regionalem Superfood

Bereits mit einer guten Ernährung können wir so viel erreichen und Gesundheit und Beauty boosten. Insbesondere mit sogenannten Superfoods-Lebensmitteln, die einen ungewöhnlich hohen Nährstoffgehalt, also besonders viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aufweisen.

Fällt der Begriff Superfood, denken viele direkt an Acaibeeren und Chiasamen. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt! Der reichen heimischen Ernte sei Dank: Unsere regionalen Herbst-Superfoods können da sowas von mithalten.

 
  1. Wurzelgemüse: Möhren, Pastinaken und Rote Beete
  2. Kürbis
  3. Kohlgemüse: Grünkohl und Rosenkohl
  4. Feldsalat
  5. Mangold
  6. Maronen
  7. Walnüsse
  8. Sonnenblumenkerne
  9. Heimisches Herbst-Obst: Äpfel und Birnen
  10. Hagebutten

Diese regionalen Superfoods stärken nicht nur unsere Abwehrkräfte, sondern kurbeln ganz nebenbei auch noch Kreislauf und Stoffwechsel an, pushen unsere mentale und körperliche Fitness und können Haut und Haaren eine Extraportion Glow verleihen. Wahnsinn, und das alles ganz nebenbei, während sie clever zubereitet auch noch supergut schmecken. Voilà, dürfen wir vorstellen? Unsere Top Ten für den Herbst!

 
 

1. Wurzelgemüse: Möhren, Pastinaken und Rote Beete

Karotten mögen zwar zunächst etwas banal und gewöhnlich erscheinen – aber die gute alte gelbe Rübe ist ein wahres Superfood. So enthält sie besonders viel Beta-Carotin, mehr als die meisten anderen Gemüsesorten. Dieses wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt und hilft, die Sehkraft zu stärken.

Gut zu wissen: Zu Karotten am besten immer etwas hochwertiges Fett essen, da die Nährstoffe so besser vom Körper aufgenommen werden können. Als Rohkost eignet sich ein leckerer Dip wie Hummus oder Guacamole, zu gekochten Möhren immer einen Schuss Olivenöl geben oder die Möhren mit etwas Olivenöl anbraten.

Auch die Pastinake, eine nahe Verwandte der Möhre, weist ähnliche gesundheitliche Benefits auf – vor allem ihr Vitamin C-, Folsäure- und Kaliumgehalt ist beachtlich. Die Rote Beete hat man oft nicht auf dem Radar, aber es lohnt sich sehr, sie in den Speiseplan einzubauen. Ihr intensiver roter Farbstoff Betanin steckt voller Antioxidantien, die die Körperzellen vor freien Radikalen schützen und die Hautalterung verlangsamen. Zudem wirkt sie durch ihren hohen Eisen- und Folsäuregehalt blutbildend. Auch sehr spannend: Studien zeigen, dass rote Beete die sportliche Leistungsfähigkeit steigern kann, durch das enthaltene Nitrat, dass die Blutgefäße erweitert und den Sauerstoffbedarf der Muskelzellen senkt.

2. Kürbis

Der Klassiker unter den Herbstgemüsen hat gerade wieder Hochsaison. Und das ist auch gut und richtig so, denn er ist kulinarisch unglaublich vielseitig – und birgt jede Menge wertvolle Nährstoffe, die vor allem unser Immunsystem stärken.

Gerade die kräftig orange gefärbten Sorten beinhalten besonders viel Beta-Carotin, das Haut, Haaren und der Sehkraft guttut, verschiedene B-Vitamine sowie Vitamin C und E pushen durch geballte Antioxidantien-Power die Immunabwehr. Daneben punktet der Kürbis mit einer beachtlichen Menge an Nährstoffen wie Calcium, Eisen, Mangan und Kupfer.

3. Kohlgemüse: Grünkohl und Rosenkohl

Beginnend in den USA hat Grünkohl in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erfahren: “Kale”, wo immer man hinguckt: Kale Smoothies, crispy Kale Chips, Kale Salad… Absolut zu Recht, denn das traditionelle Wintergemüse kann durch beeindruckende Nährwerte glänzen.

Ganz weit vorne liegt es in Sachen Vitamin C-Gehalt: Bereits eine Portion (ca. 200 g) enthält mit ca. 210 mg mehr als unseren doppelten Tagesbedarf! Darüber hinaus ist Grünkohl sehr reich an blutbildendem Eisen und entwässerndem Kalium.

Auch Rosenkohl steckt voller Vitamin C. Zudem kann er mit einer Menge B-Vitamine und Provitamin A punkten – alles Stoffe, die uns neue Energie schenken und fit halten können. Weitere Benefits: Rosenkohl wirkt verdauungsfördernd, zellschützend und blutbildend.

4. Feldsalat

Tadaa: Feldsalat ist der Vitamin C-Champion unter den Salaten! Darüber hinaus hat Feldsalat auch Soulfood-Qualitäten: Die enthaltenen ätherischen Öle und Magnesium machen ihn zur echten Nervennahrung bei Stress und innerer Unruhe.

5. Mangold

Hättest du’s gewusst? Mangold kann es in Sachen Calciumgehalt locker mit Milchprodukten aufnehmen! Und unterstützt damit gesunde Knochen und Zähne. Zudem kann auch Mangold mit einem hohen Vitamin C-, Provitamin A- und Eisen-Gehalt auftrumpfen.

6. Maronen

Maronen helfen den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, da sie viele komplexe Kohlenhydrate enthalten. Ihr Kaliumanteil wirkt unterstützend auf eine gesunde Herzfunktion. Darüber hinaus enthält die saftige Nussart ähnlich viel Vitamin C wie Obst.

7. Walnüsse

Es hat einen Grund, warum Walnusskerne an kleine Gehirne erinnern: Sie haben sich den Namen Brain Food mehr als redlich verdient! Die Walnuss enthält mehr ungesättigte Fettsäuren als jede andere Nuss, die die Gefäße wie Herz und Hirn fit und leistungsfähig halten und die Nerven stärken helfen. So können die kleinen Kernkraftwerke nachweislich Konzentration und Gedächtnis verbessern.

8. Sonnenblumenkerne

Wer die kleinen Powerpäckchen als Vogelfutter abstempelt, verpasst so einiges: Denn vollgepackt mit Vitamin E sind sie ein echter Schönheits- und Anti-Aging-Booster. Ergänzt wird das mit einem vielfältigen Mix an wichtigen Vitaminen. Außerdem sind Sonnenblumenkerne echte Eiweiß-Spitzenreiter und toppen mit ihrem Proteingehalt neben ihren Samen und Kern-Kollegen sogar eiweißreiche Fisch- und Fleischsorten.

9. Heimisches Herbst-Obst: Äpfel und Birnen

Den Anfang macht der Apfel, der Gesundheits-Megastar: Nicht umsonst gibt es den berühmten Spruch: One apple a day keeps the doctor away! Angefangen mit einer Fülle an Vitaminen (B1, B2, C und E) sowie Mineralstoffen wie z.B. Calcium, Eisen und Phosphor enthält er so viele wichtige Nährstoffe wie kaum ein anderes Obst. Die Birne ist dem Apfel nährstofftechnisch dicht auf den Fersen. Denn auch sie enthält viele wichtige Vitamine (A, B und C), wertvolle Mineralstoffe und punktet mit vielen gesundheitsfördernden Ballaststoffen.

10. Hagebutten

Hagebutten kann man dieser Tage wildwachsend im Wald antreffen. In Sache Vitamin C sind sie absolute Spitzenreiter.  Ihr leuchtendes Rot schenken ihnen die reichlich enthaltenen Flavonoide, die eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung haben. Ähnlich wie Äpfel enthalten Hagebutten auch sehr viel Pektin, welches Verdauung und Stoffwechsel unterstützt und Giftstoffe binden kann.

Wow, kaum zu glauben, welche Superkräfte in unseren heimischen Lebensmitteln schlummern. Da will man sich doch gleich den Kochlöffel schnappen und die volle Powerfood Kraft auf den Teller zaubern.

 
 

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss

Wir haben ein Rezept für Dich, das einige unserer heimischen Superfoods auf leckere Weise vereint: Unsere SUPER-SUPPE!

 
 

Das brauchst Du

Für die Suppe:

300 g Kürbis (z.B. Muskat oder Hokkaido)

200 g Möhren

100 g Äpfel, z.B. Boskop

100 g Hagebutten, entkernt

1 kleine Zwiebel

etwas Sonnenblumenöl zum Anbraten

600 ml Gemüsebrühe

50 ml Schlagsahne oder vegane Sahnealternative

1 kleine Chilischote

1 Prise Muskatnuss

Salz nach Belieben

 

Für das Topping:

100 g Walnusskernstücke

100 g Maronen, gehackt

etwas Sonnenblumenöl zum Anrösten

Kürbiskernöl

frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Hagebutten in ca. 300 ml Wasser aufkochen und ca. 30 Minuten bei schwacher Hitze einkochen, gelegentlich umrühren.

In der Zwischenzeit Zwiebel würfeln, Apfel und Kürbis entkernen. Die Chilischote entkernen und kleinschneiden.

Die Zwiebelwürfel in etwas Sonnenblumenöl anschwitzen. Apfel- und Kürbisstücke und Chili und Muskatnuss zugeben, etwas mit andünsten und salzen. Nach kurzer Zeit mit Gemüsebrühe aufgießen, zum Kochen bringen und anschließend ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Die Hagebuttenmasse durch ein Sieb passieren und zu den restlichen Zutaten in den Topf geben. Die Suppe gründlich pürieren und anschließend die Sahne unterrühren.

Für das Topping die Walnusskernstücke in der Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten. Beiseitestellen und die Maronenstückchen mit etwas Sonnenblumenöl anrösten.

Die fertige Suppe in Schalen füllen, mit den Toppings garnieren, einen Schuss Kürbiskernöl sowie etwas gemahlenen Pfeffer darüber geben und heiß servieren. Mmmh, kraftvoll köstlich!

 
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