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13. Juni 2022
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Hallo Zukunft! Home, Smart Home!

Die Heizung steuern wir per Sprachbefehl. Morgens treffen wir unsere Kollegen zu virtuellen Meetings im Homeoffice und trainieren in der Mittagspause mit smarten Apps. Unser Heim ist längst eine vernetzte Schaltzentrale: Büro, Fitnessstudio und Wohlfühl-Oase mit perfekten Lichtstimmungen, Entertainment und Shopping rund um die Uhr. Die Pandemie hat den digitalen Wandel wie im Zeitraffer beschleunigt. Was bedeutet das für unser Leben? Wie wohnt Deutschland übermorgen? Diesen Fragen sind wir in unserer aktuellen Zukunftsstudie „Next Home“ nachgegangen. Heute: leben im smarten Zuhause.

Smartes Heim, Glück allein

Sanft dringt helles Morgenlicht durch deine geschlossenen Lider, fröhliches Vogelgezwitscher an dein Ohr. Tief atmest du die frische Luft ein und Kaffeeduft steigt dir verführerisch in die Nase. Alle Sinne regen sich. Barfuß tappst du über den warmen Boden in die Küche, und während du deine erste Tasse schlürfst, wird das Licht allmählich heller und du immer wacher. Hmmm, etwas fehlt noch… Ach ja: „Alexa, spiel meinen Lieblingssong!“ Der Anfang eines perfekten Ferientages? Nein, der ganz normale Beginn eines ganz normalen Tages im smarten Zuhause.

Eine für alles – die Zentrale oder: der Mastermind

Eine Beleuchtung, die sich an deinen Tagesrhythmus anpasst, ein Luftfilter, der den CO2-Gehalt misst, eine Heizung, die weiß, wann du kommst – was auch immer dein smartes Heim leistet, alles läuft an einem Ort zusammen: der Zentrale, auch Bridge oder Gateway genannt. Sie ist der Mastermind, der alle angeschlossenen Komponenten steuert. Klingt irgendwie nach „2001 – Odyssee im Weltraum“, wenn der Bordcomputer des Raumschiffs sein Eigenleben entwickelt? Keine Sorge, die Systeme sind zwar schlau, aber so intelligent nun auch wieder nicht. Jedenfalls ist ein Smart Home keine Geheimwissenschaft. Im Wesentlichen gibt es drei Möglichkeiten, dein Heim zu steuern:

  • Steuerung deiner smarten Geräte über eine dafür vorgesehene App oder Sprachsteuerung
  • Festlegen von Routinen wie: Von Montag bis Freitag soll die Fußbodenheizung im Bad um 6:30 Uhr eingeschaltet werden.
  • Automatisierung über Sensoren: Die Sensoren messen einen Zustand wie Helligkeit, Feuchtigkeit, Temperatur, Bewegung, Schall oder registrieren, ob Kontakte wie zum Beispiel Fenster geöffnet oder geschlossen sind. Diese Informationen gehen dann an andere Geräte bzw. die Zentrale, was wiederum bestimmte Aktionen auslöst. So wird der Heizkörper runtergedreht, wenn du das Fenster öffnest.
Connected Home
Es werde Licht: Dein smartes Zuhause weiß, wann du heimkommst, ob du Kaffee brauchst und wie warm du es haben möchtest

Ob hypermoderne multifunktionale Schaltzentrale oder einfach ein Saugroboter – welche und wie viele smarte Elemente du in deinem Zuhause miteinander vernetzt, bleibt ganz dir überlassen. Hier ein paar Beispiele, was es bereits gibt:

Smartes Licht – immer die richtige Stimmung

Candlelight-Romantik, ein strahlender Sommertag, graues Nieselwetter – kaum etwas beeinflusst unsere Stimmung so sehr wie das Licht. Mit smarten Beleuchtungssystemen (zum Beispiel Philips Hue) bist du die Herrin des Lichts! Zumindest in deinem Zuhause. Lass dich morgens durch den Sonnenaufgang wecken. Oder programmiere die Wohnungsbeleuchtung so, dass sie abends langsam runterdimmt und du ganz automatisch schläfrig wirst. Übrigens: Smartes Licht kannst du auch outdoor haben, im Garten oder auf dem Balkon.

Smart, smarter, Super-Smarties für große Kinder:

Sprachgesteuerter Lautsprecher, inkl. smarter Steckdose
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Der Luftfilter reinigt, kühlt und ist dabei ultraleise - smart, oder?
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Unterhaltsam: der kompakte Smart-TV funktioniert auch per Sprachassistent
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Smarte Luftreiniger – frisch durchatmen

Durchschnittlich halten wir uns 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen auf und atmen dabei 10 bis 20 m3 Luft ein. Ein Grund mehr, dafür zu sorgen, dass uns diese Luft guttut und nicht schadet. Trockene Luft oder Feinstaub machen uns nicht nur das Atmen schwer, sondern sorgen auch für Konzentrationsschwäche, schlechten Schlaf und Abgespanntheit. Smarte Raumluftsensoren messen die Luftqualität. Sollte ein Wert schlecht sein, schalten sich Luftreiniger ein.

Smartes Energiesparen – grüne Behaglichkeit

Oder stell dir vor, du kommst im Winter nach einem langen Arbeitstag nach Hause und dich erwartet ein hellerleuchtetes, behaglich warmes Heim – obwohl niemand da ist. Dafür musst du aber nicht den ganzen Tag Licht und Heizung laufen lassen. Das würde nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel empfindlich belasten. Dank zuvor festgelegter Zeitpläne oder Geofencing weiß deine Heimzentrale, wann du nach Hause kommst, um dich perfekt in Empfang zu nehmen – genau zum richtigen Zeitpunkt. So gehen Ökologie und Komfort zusammen. Einfach smart!

 
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