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Wohnzimmer im Wald, Luftreiniger
8. November 2022
Lesedauer:   Minuten
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Zeit für Luftveränderung!

Luftreiniger: Tief durchatmen, bitte!

Draußen ist es nasskalt und ungemütlich, du sitzt müde und unkonzentriert im Büro / in der Uni / in der Schule (das Szenario ist beliebig austauschbar), da passiert es: Zielstrebig marschiert jemand ans Fenster, um es sodann mit einem euphorischen Aaaaaaah! aufzureißen. Ein Schwall kalter Luft trifft dich und weckt nicht nur deinen Unmut, sondern auch deine Lebensgeister. Brrr. Aber trotzdem: Danke!

Frischluftfanatiker gehören zu der Spezies Mensch, die instinktiv wissen: Luft ist Leben – und muss eben ab und zu erneuert werden. Die Methode, durch kurzes Stoßlüften sauerstoffarme, feuchte Luft raus- und sauerstoffreiche, trockene Luft reinzubefördern, ist absolut effizient. Natürlich ist nicht jede*r bereit, sich mehrmals am Tag dem Unmut der anderen auszusetzen – doch zum Glück gibt es da eine großartige Ergänzung: Luftreiniger!

 

Unsichtbar und doch voll da

Luft ist unsichtbar. Klar, manchmal sehen wir, wie sie gerade beschaffen ist: Wenn der Asphalt an einem Sommertag in der Hitze flimmert. Wenn die Sicht an einem nebligen Tag keine fünf Meter weit reicht. Oder wenn die Konturen der Dinge an einem klirrend kalten Tag gestochen scharf erscheinen. Doch üblicherweise sehen wir – nichts. Und das ist fies, denn gerade in Räumen, also zu Hause oder im Büro, wo wir uns die meiste Zeit aufhalten, ist die Luft angereichert mit kleinsten Partikeln, die einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit haben.

 

Feinstaub, Pollen und Co: einflussreiche Winzlinge

Gerade die Allergiker unter uns wissen aus leidvoller Erfahrung: Pollen, Hausstaub (eine Mischung unterschiedlicher organischer und anorganischer Stoffe wie Hautschuppen, Milbenkot, Textilfasern) und Tierhaare können einem das Atmen schon mal schwer machen. Dazu kommt noch die erhöhte Feinstaubbelastung, die vor allem in Großstädten durch Fahrzeug- und Industrieemissionen entsteht und auch bei Nicht-Allergikern zu Atemproblemen führen kann. Dann also ab aufs Land? Leider ist auch da nicht alles besser, denn die Landwirtschaft sorgt ebenfalls für eine erhebliche Beeinträchtigung der Luftqualität. Wenn du wissen willst, wie hoch die Schadstoffbelastung in deiner Region ist, kannst du das auf dieser interaktiven Karte des Umweltbundesamtes erfahren.

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Nicht zu trocken, nicht zu feucht: das Raumklima

Wüste oder Regenwald? Für Abenteuerlustige sind Reisen in extreme Klimazonen reizvoll – in deinem Zuhause sollte das Klima allerdings ausgewogen sein. Gerade im Winter wird die beheizte Raumluft schnell zu trocken. Die Schleimhäute trocknen aus, wodurch sich auch das Infektionsrisiko durch Bakterien oder Viren erhöht. Ist die Luft in deinen vier Wänden dagegen zu feucht, kann das zu Schimmel und somit ebenso zu einer Belastung deiner Gesundheit führen. Die ideale Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, die für ein gesundes Wohlfühlklima sorgt, liegt bei 40 bis 60 Prozent. Wenn du dir nicht sicher bist, ob die Luftfeuchtigkeit bei dir im grünen Bereich ist, kannst du dir ein Hygrometer zulegen.

 

CO2: Zeit für einen Klimawandel zu Hause

Du kennst es vielleicht noch aus der Schule im Winter. Je mehr sich die Unterrichtsstunde ihrem Ende zu neigt, desto müder und unkonzentrierter fühlst du dich – und das, obwohl deine Lieblingslehrerin gerade richtig spannenden Unterricht macht. Der Grund liegt also woanders, nämlich in der erhöhten CO2-Konzentration in der Raumluft. Wer atmet, produziert CO2, und je mehr Menschen in einem Raum atmen, desto sauerstoffärmer und gleichzeitig CO2-haltiger ist die Raumlauft. Die Folgen: Konzentrationsschwäche, geringere Leistungsfähigkeit und erhöhtes Ansteckungsrisiko.

 

Wenn’s müffelt: betrifft nicht nur die Nase

Wer ein Kind im Teenageralter hat, weiß: In einem Zimmer kann es schon mal müffeln. Auch Koch- und Essensgerüche sind für die Nase nur dann angenehm, wenn der Bauch knurrt und man sich auf die nächste Mahlzeit freut. Doch so unangenehm diese Gerüche auch sein mögen – schädlich sind sie nicht. Im Gegensatz zu manchen Bodenbelägen, Wandfarben und Möbeln: Die können neben anderen Chemikalien Formaldehyd ausdünsten, einen Stoff, der in Klebern und Lacken enthalten ist und krebserregend sein kann. Darum gilt bei jeder Neuanschaffung erst einmal: lüften, lüften, lüften! Oder du achtest beim Kauf gleich darauf, dass die Produkte ökologisch und schadstofffrei produziert wurden.

 

Frau atmet tief, Luftreiniger

 

Luftreiniger – eine saubere Sache

Wenn du jetzt angesichts all dieser Faktoren zu Schnappatmung tendierst, solltest du vor allem eins tun: tiiieeef durchatmen. Wir leben im 21. Jahrhundert, und das bedeutet: Es gibt (fast) kein Problem, für das es nicht auch eine Lösung gibt. In Sachen Raumluft sind das hocheffiziente Luftreiniger mit HEPA-Filtern. HEPA steht für „High Efficient Particle Air“ – auf gut deutsch: hocheffiziente Partikelfilter. Diese Partikelfilter bestehen aus mehreren engmaschigen Matten, die so übereinandergeschichtet sind, dass durch den Luftreiniger peu à peu alle Schadstoffe aus der Raumluft eingesogen werden, um sodann reine, partikelfreie und frische Luft wieder freizugeben. Auch Geruchs- und Formaldhydmoleküle werden in diesem Prozess aufgespalten und neutralisiert. Gleichzeitig messen Sensoren die Luftqualität und sorgen so für optimale Bedingungen – auch in Bezug auf Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt. Der Effekt: Du kannst dich länger konzentrieren, du schläfst besser, dein Immunsystem wird geschont, du wirst seltener krank, und Allergiker leiden unter weniger Beschwerden. Übrigens: Die Maschen der HEPA-Filter sind so fein, dass sogar Bakterien und Viren darin hängen bleiben. Wenn du wissen möchtest, wo die Schadstoffgrenzen für ein gutes Raumklima liegen, kannst du dich hier über Richtwerte für Innenraumluft schlau machen.

 

Immer schön frisch bleiben: Tipps zum Durchatmen

Luftreiniger sind smart, keine Frage, trotzdem kannst du auch selbst dazu beitragen, das Klima in deinem Zuhause oder deinem Büro zu verbessern:

  • mehrmals täglich stoßlüften
  • wenige oder keine Kerzen anzünden (Candle-Light-Dinner sind natürlich erlaubt)
  • auf Chemiereiniger verzichten
  • Elektrogeräte wie Fernseher, Computer und Drucker komplett ausschalten (sie produzieren eine Menge Feinstaub)
  • Oberflächen und Böden feucht wischen (Pollen und Staub, die auf dem Boden oder Möbeln liegen, bekommt der Luftfilter nicht zu fassen)
  • nicht rauchen
 
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