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Frau fotografiert Sonnenuntergang
9. September 2022
Lesedauer:   Minuten
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Klick, klick, hurra! Bessere Urlaubsfotos mit dem Smartphone

Stell dir vor, es ist kurz vor Weihnachten. Du sichtest die Fotos fürs Familienalbum. So viele tolle Erinnerungen! Mallorca: türkisblaues Wasser und Sonnenuntergänge. London: der Big Ben reckt sich der Sonne entgegen. Irland: Hofhund Edward muss einfach ins Album. Aber: wo ist nur die Stimmung hin? Der Sonnenuntergang ist ein trauriger Abklatsch, ruiniert durch das Straßenschild im Vordergrund. Dein Liebster vorm Big Ben kneift die Augen zusammen und das verwackelte Etwas ist definitiv kein gelungenes Portrait von Hofhund Edward.

Für bessere Urlaubsfotos brauchst du nicht zwingend eine teure Kamera oder ein neues Handy. Mit ein bisschen Knowhow, einem geschulten Blick und etwas Aufmerksamkeit beim Fotografieren wirst du an Weihnachten ein magisches Album in den Händen halten.

Bevor du loslegst, hier drei Essentials: Halte die Linse der Kamera sauber. Stelle die Bildqualität in den Einstellungen auf die höchste Stufe. Und: Haltung! Ganz wichtig. Halte das Handy mit beiden Händen, lege die Oberarme am Körper an und sorge für einen stabilen Stand. So vermeidest du verwackelte Bilder. Los geht´s!

 

Mit Sofortbild-Charakter mitten ins Herz

Wie oft zückst du die Kamera? Foodporn vom Frühstück bis zum Abendessen? Jeder Sonnenuntergang, jedes Kätzchen und jede Sehenswürdigkeit landen in deiner Cloud? Denk an Dezember, ans Familienalbum! Gewiss ist, dass du so Stunden oder gar Tage damit beschäftigt bist, durch die Bildmengen zu scrollen, um nach wirklich stimmungsvollen Bildern zu suchen. Unser Tipp: Stell dir vor, du hättest eine Polaroid-Kamera. Jedes Foto ist kostbar. Will wohlüberlegt sein. Achtsamkeits-Fotografie sozusagen. So fotografierst du die Momente, die dir wirklich am Herzen liegen. Rückst sie ins rechte Licht. Bewegst dich ein bisschen, um den richtigen Ausschnitt zu wählen. Achtest auf Licht und Komposition.

 

So findest du deinen magischen Blick…

Du stehst in Paris vorm Eiffelturm. In London vorm Big Ben. In Rom im Kolosseum. Klar kannst du weiter die Klassiker schießen, die gehören dazu. Aber spannender wird es, wenn du dich außerdem auf die Suche nach dem gewissen Etwas machst. Was ist DEIN persönlicher Moment mit dem Eiffelturm? Vielleicht legst du dich darunter und fotografierst nach oben? Oder du entdeckst ein Vergissmeinnicht am Wegesrand. Setzt die Blume in den Fokus und der Eiffelturm erscheint nur ganz klein im Hintergrund. Wechsele die Perspektive, lass dir Zeit und halte Ausschau nach dem Ungewöhnlichen. Du wirst überrascht sein, wie viele Möglichkeiten es gibt, den Eiffelturm in Szene zu setzen. Und: Bewege dich selbst, statt den Zoom zu aktivieren! Das ist gut für deine Fitness und für die Bildqualität, denn durch einen starken digitalen Zoom entstehen Qualitätsverluste.

Frau macht Selfie mit Eifelturm

 

Moment mal!

Alle Fotos sind Momentaufnahmen. Aber es gibt solche und solche Momente. Einzigartige und belanglose. Frage dich: Kann ich dieses Foto morgen oder in zwei Jahren wieder genauso fotografieren? Oder hat es ein Element, welches das Bild einzigartig macht? Es ist ein Spiel, ein Spiel mit der Kamera und dir. Wie ein Tanz. Mal schnell, mal langsam. Mal musst du schnell wie der Blitz sein, sonst ist der Moment vorbei. Mal musst du geduldig wie ein Mönch sein. Aber nur so entstehen einzigartige Bilder. Schaffst du das, dann hast du gewonnen. Und dann ist es egal, ob das Foto mit einer kleinen Handy- oder mit einer Profikamera erstellt wurde.

 

Licht-Blicke statt Nicht-Blicke

Mal ehrlich: Pralles Sonnenlicht schmeichelt niemandem. Was als Lichtblick gedacht war, endet im Sonnenlicht als Nicht-Blick: Zugekniffene Augen, Grimassen, entstellte Gesichter mit harten Schatten. Stell deine Liebsten besser in den Schatten oder sogar ins Gegenlicht. Jetzt musst du nur ein bisschen spielen, bis die Belichtung passt, aber das Ergebnis lässt sich sehen. Auch Häuser, Städtchen und Landschaften sehen gegen Mittag meist nicht ganz so glorreich aus. Vielleicht kommst du zu einem anderen Zeitpunkt wieder? Zum Beispiel in der Dämmerung oder im Morgengrauen.

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Goldenes Drittel statt goldener Mitte

Automatisch rücken wir unser auserwähltes Objekt in die Mitte des Bildes. Dabei gewinnt ein Foto an Dynamik, wenn Kind / Hund / Mann / Kirche sich nicht mittig im Bild befinden. Für eine spannende Mischung aus Ordnung und Dynamik hilft dir die Drittel-Regel. Dafür teilst du das Bild gedanklich sowohl horizontal als auch vertikal in drei gleich große Bereiche (oder blendest die Gitterlinien im Handy ein). Versuche nun, wichtige Elemente entweder auf einem der Kreuzpunkte oder entlang der Linien zu positionieren.

 

Der Horizont ist horizontal. Immer.

Wirklich. Sonst sieht´s komisch aus. Wenn das Meer im Hintergrund nach unten rechts wegkippt, weil du nur auf das Cocktailglas im Vordergrund geachtet hast, stört das später das gesamte Bild. Wenn du tatsächlich schon zu viele der bunten Cocktails hattest, um die Kamera noch gerade zu halten, sei dir verziehen. Ist schließlich Urlaub und kein Fotoauftrag. Dann machst du das Meer eben mit Hilfe der Bildbearbeitung wieder „auslaufsicher“. Ansonsten: Immer schön auf den Hintergrund achten!

 

Hand anlegen

Es ist unglaublich, was heute in den winzigen Handykameras steckt. Draufhalten, knipsen, fertig. Meist ist das Ergebnis fantastisch. Nimm dir trotzdem ein bisschen Zeit, deine Kamera so kennenzulernen, dass du sie auch im manuellen Modus benutzen kannst. So sind deiner Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt und du kannst selbst bestimmten, ob du den Hintergrund deines Portraits scharf oder unscharf möchtest oder das Bild ein bisschen über-oder unterbelichten willst, um für die richtige Stimmung zu sorgen.

 

Und wo bist du?

Nun hast du alle Tricks und Kniffe raus. Machst die tollsten Bilder. Das Familienalbum wird zum Weihnachtshighlight. Alle schwelgen in Erinnerungen. Nur: Wo bist du? Ja, ja, kennen wir. Hinter der Kamera fühlst du dich wohler als davor. Aber ganz ehrlich, wir finden, auch du hast einen Ehrenplatz im Album verdient. Wenn dir die Selfie-Stick-Fotografie bisher zu peinlich war, gibt es jetzt keine Ausrede mehr: Manch ein Selfie-Stick kann viel mehr als Selfies: Du nutzt ihn als Stativ, platzierst die Kamera und verewigst dich mithilfe der Fernbedienung. Stick, Stick, hurra!

 
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