16. Dezember 2021
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Fix und flexibel: das Festessen

Was essen wir denn zu Weihnachten? Alle Jahre wieder taucht diese Frage auf – egal, ob wir mit der Familie oder Freund*innen feiern. Und die Antworten der potenziellen Mit-Esser*innen stellen uns stets vor Herausforderungen. Denn schließlich soll das Festtagsmenü ganz besonders köstlich sein, möglichst auch vegetarische und vegane Genießer*innen glücklich machen und vor allem den Küchenchef*innen keinen Zeitdruck bescheren. Und so gilt auch für die kulinarischen X-mas-Genüsse: Gut vorbereitet ist schon halb serviert.

Damit Du Dich als Gastgeber*in ganz entspannt auf den geschmackvollen Höhepunkt des Festes freuen kannst, geben wir Dir fünf bewährte Tipps mit auf den Weg:

 

Für die Planung des Menüs ist es nie zu früh. Denn wer möchte schon am 24. Dezember im Supermarkt die Reste kaufen und an der Kasse Schlange stehen? Um diesem Stress vorzubeugen, sollten alle Wünsche bezüglich des Festessens früh eingesammelt werden. Dann gilt es, einen exakten Zeitplan zu erstellen – vom Einkaufen der Zutaten bis hin zum Servieren der Speisen. Dieser wird ausgedruckt, für die ganze Familie sichtbar aufgehängt und Punkt für Punkt abgehakt. Denn eines ist ja klar: Alle packen bei den Vorbereitungen mit an.

Falls das Weihnachtsessen aus mehreren Gängen bestehen soll, empfiehlt es sich, Vor- und Nachspeisen so auszuwählen, dass sie schon am Vortag zubereitet werden können. Wenn das nicht funktioniert, können wir auch ein bisschen schummeln, indem wir den ersten und dritten Gang fertig kaufen, aber die Speisen tunen. Zum Beispiel, indem wir die Suppe aus dem Kühlregal in kleinen Einmachgläsern servieren und mit Kräutern sowie selbstgemachten Croutons pimpen. Und Schokopudding mit etwas Blattgold obendrauf sieht in Omas Porzellan-Kaffeetasse einfach großartig aus.

Einer Deiner Gäste lebt vegan? Keine Panik, das bedeutet nicht, dass sie oder er nur Gemüse knabbert. Natürlich kannst Du fragen, was Du vorbereiten könntest oder – das ist allerdings nicht sehr gastfreundlich – ob die vegane Mahlzeit mitgebracht wird. Wir schlagen vor: Beschäftige Dich doch mal mit veganen und zugleich festlichen Gerichten. Auf die Frage „Was essen Veganer*innen zu Weihnachten?“ bietet das Internet viele leckere Rezepte, die sicher allen am Tisch schmecken werden, zum Beispiel veganer Wellington oder veganes Gulasch. Für viele ist ein veganes Festessen sicher ein besonderes Erlebnis – mit dem man Vorurteile abbauen kann.

Eine gute Möglichkeit, Fleischesser*innen und Vegetarier*innen unter einen Hut zu bekommen, ist Raclette. Da hat jeder sein eigenes Pfännchen und auf der Grillplatte des Gerätes heißt es: Alles kann, nichts muss. Eine ebenfalls sehr gesellige Idee, die wie das Raclette aus der Schweiz stammt und gut vorbereitet werden kann, ist das Apéro-Buffet, das aus köstlichen Häppchen, Käse, Fleisch und Gebäckteilchen besteht. Manchmal wird es durch Suppen, Salate und Flammkuchen ergänzt.

Wenn Vegetarier*innen oder Veganer*innen an der Tafel Platz nehmen, sollten diese nie das Gefühl bekommen, dass sie mit den Beilagen des Festessens abgefertigt werden. Es sei denn, sie stehen auf Knödel mit Rotkraut. Gastfreundlicher ist es, die Gerichte so zusammenzustellen, dass sie auch fleischlos vollständig wirken. Zwei Beispiele:

  1. Einen Hokkaidokürbis mit der Knödelmasse aus dem Kühlregal füllen und im Ofen mit einem Käse-Sahne-Mix überbacken.
  2. Bulgur mit einer Prise Zimt, Datteln, Nüssen und Granatapfelkernen vermischen und als Füllung für geschmorte Auberginen verwenden.

Beide Rezepte eignen sich als festliche Mahlzeit, zu denen Fleischesser*innen etwas Kurzgebratenes serviert bekommen.

 
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