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Backblech mit Keksen
8. Dezember 2022
Lesedauer:   Minuten
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Geh mir nicht auf den Keks! Tipps für entspanntes Backen mit Kindern

Strahlende Kinderaugen. Es duftet nach Zimt und Nelken. Aus dem Lautsprecher ertönt Rolf Zuckowski mit seiner Weihnachtsbäckerei. Fröhlich summende Eltern zaubern perfekt geformte Plätzchen aus dem Ofen. Herrlich, oder?

Zumindest in der Vorstellung. Die Realität? Oft weit davon entfernt. Die Mittlere findet, Mehl eigne sich herrlich als Feenstaub und verteilt es großzügig über dem Geschwisterkind. Dieses nascht unbekümmert weiter, obwohl das rohe Ei doch schon im Teig ist. Und der Kleinste? Bohrt munter in der Nase, bevor er eifrig weiterknetet. Beim Ausrollen klebt der Teig bockig am Nudelholz, anstatt sich einfach mal geschmeidig zu machen. Ja, trotz Mehl. Halleluja! Das Einzige, was hier glänzt, sind die Kullertränen der Kids und die blankgelegten Nerven der Eltern.

Wie du ruhig(er) und entspannt(er) durch die Backzeit kommst, auch wenn du weder Zen- noch Bäckermeister*in bist, zeigen wir dir hier.

Ommmmmm – Sag Ja zum Chaos

Mehl wird auf dem Boden landen. Eierschale in der Schüssel. Zucker im Mund. Stell dich drauf ein und sorge im Vorfeld dafür, dass du selbst gelassen in die Aktion startest, zum Beispiel mit unseren Achtsamkeitstipps. Dann macht es garantiert mehr Spaß, und die Kinder werden es dir danken.

Krümelmonster-Fütterung vor der Action

Stürzt euch außerdem möglichst gut gesättigt ins Backvergnügen. Dann stehen die Chancen besser, dass du nicht vor lauter Stress unterzuckert und die Minis vor lauter Naschen überzuckert aus der Backaktion hervor gehen. Natürlich werden die Kleinen trotzdem naschen. Sollen sie auch, gehört schließlich dazu. Aber in einen vollen Bauch passt einfach nicht so viel Teig wie in einen hungrigen.

Ein guter Plan: Vorbereitung ist alles

Kennst du das? Die Zutaten sind abgewogen und los geht´s. Schritt für Schritt nach Rezeptbuch. Alles läuft wie am Schnürchen. Der Teig? Lässt sich sehen! Doch halt – echt jetzt? Soll der wirklich eine halbe Stunde in den Kühlschrank? Und die Kids? Mehlig von Kopf bis Fuß stehen sie da, die Ausstecher gezückt, bereit zum Zustechen. Panik steht dir ins Gesicht geschrieben. Was, wenn du ihnen nun verkündest, dass sie noch eine halbe Stunde warten müssen? No way! Hausfrieden geht vor. Der Teig soll gefälligst mal damit klarkommen, dass er jetzt keine Ruhepause mehr bekommt, die hast du ja schließlich auch nicht. Also, ran an die Rolle, das wird schon werden…

Denkste. Das Zeug ist viel zu weich und klebt wie Kleister. Leise fluchend drückst du den Teig per Hand platt. Wohin hat sich nur die ganze Gelassenheit verkrümelt? Stimmt, da war ja was. Ommmm… Und siehe da: die Erleuchtung. Die Wellen und Dellen in den Plätzchen lassen sich hervorragend mit literweise Zuckerguss und bunten Streuseln füllen. Ein Kindertraum. Tschakka – alles bestens!

Unser Tipp für die nächste Runde: Den Teig einfach in Ruhe allein vorbereiten. Vielleicht sogar am Vortag. Dann hat er seine wohlverdiente Ruhepause und lässt sich leicht ausrollen. Gemeinsam wird dann ausgestochen und verziert nach Herzenslust. Vielleicht sogar hübsch.

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Ei ei ei, was seh´ ich da?

Dir ist nicht wohl dabei, dass dein Kind rohes Ei nascht? Wenn du klassische Ausstechplätzchen backen möchtest, achte darauf, dass du ganz frische Eier, am besten in Bio-Qualität, verwendest. Auf Nummer sicher gehst du mit einem „eifreien“ oder veganen Rezept. Zum Beispiel mit unserem Rezept für vegane und glutenfreie Zimtsterne.

Die vorbereitete Umgebung

Mit ein bisschen Umgebungs-Prep machst du dir das Leben leichter. Der Fußboden wird mit Zeitungspapier ausgelegt, die Polsterstühle machen dem Holzhocker Platz, der hochwertige Holztisch verschwindet unter der Wachstischdecke. Ein nasser Waschlappen auf dem Tisch und die Kids können sich zwischendurch leicht die Finger abwischen. Alles, was nicht mit Butterfingern angetatscht werden soll, kommt außer Reichweite. Das entspannt die Nerven und du kannst dich voll aufs Backen konzentrieren.

Die richtige Kleidung für kleine Meister-Bäcker

Was für die Umgebung gilt, gilt auch für die Kleidung. Raus aus den feinen Klamotten oder Schürze drüber. Haare zusammenbinden, bevor die Hände voller Teig sind. Hausschuhe aus, damit die Krümel nicht unbemerkt durch die Wohnung wandern. Lieber mal in den Kuschelsocken backen, und die werden dann fix ausgezogen, bevor ihr die Küche verlasst.

Weniger ist mehr

Je kleiner die Kinder, um so schlichter sollten die Rezepte sein. Zu viele Zutaten und Arbeitsschritte verwirren eher und sorgen für Stress. Also sucht euch für den Anfang einfache Rezepte – auch wenn´s bei Oma immer aufwendige Terrassenplätzchen gab und das neue Rezept aus deinem Lieblingsblog ach so verlockend aussieht.

Lieber Naschlöffel statt Löffel langziehen

Wer es nicht mag, wenn ständig abgeschleckte Finger in Teig, Zuckerguss oder Glasur landen, stellt einfach einen Becher mit sauberen Löffeln bereit. Benutzte „Naschlöffel“ wandern in den Used-Becher. So kannst du die 100% speichelfreien Plätzchen ruhigen Gewissens Freunden und Nachbarn anbieten.

Fun-Faktor – oder: Lieber keine Formsache

Ganz ehrlich, um die Form der Plätzchen sollte es dir beim Backen mit Kindern am wenigsten gehen. Die Vorzeige-Exemplare zum Verschenken backst du am besten in aller Ruhe allein. So hast du beim gemeinsamen Backen den Kopf frei für das, was auch die Kleinen machen: einfach Spaß haben, Teig naschen und dem Mehl zusehen, wie es als Feenstaub durch die Finger rieselt.

 

Mach´s dir leicht mit den richtigen Utensilien:

  • Flüssigeren Teig bekommst du mit einem Teigschaber kinderleicht aus der Schüssel. Schön, wenn der mit seinem Muster auch noch gute Laune macht wie die TEMP-TATIONS Teigschaber.
  • Eine rutschfeste Rührschüssel erleichtert das Mixen und Kneten. Praktisch, wenn sie auch gleich einen Deckel (mit Spritzschutz) hat. So geht weniger daneben und den fertigen Teig kannst du direkt in der verschließbaren Schüssel in den Kühlschrank stellen. Unsere Empfehlung: Die LocknLock Rührschüssel mit Skala.
  • Das Ausrollen geht mit einem Backset mit Teigrolle und Backmatte aus antihaftendem Silikon besonders leicht von der Hand.
  • Supereinfach lässt sich der Teig mit der KitchenAid zubereiten. Was die außer Plätzchenteig noch so alles kann, verraten wir dir hier.
 
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