25. November 2021
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Bye, bye, Bad Hair Days! Die besten Anti-Frizz-Tipps und Frisuren-Hacks für den Winter

Da haben wir sie wieder, diese Tage: Draußen ist die Luft kalt und nass, drinnen umso trockener durch die Heizungsluft – ein typisches Dilemma für die Haare im Winter! Und eine wahre Steilvorlage für Frizz – dem knackig-kompakten Überbegriff für eine aufgeplusterte, störrische, kaum zu bändigende Haarpracht, die nach allen Seiten kleine Antennen ausfährt. Doch was genau passiert da eigentlich auf unseren Köpfen? “To frizz” ist englisch für “kräuseln” – und das tun unsere Haare, wenn sie über zu wenig Feuchtigkeit verfügen. Ist die Luft dann auch noch nass, öffnen sie nur zu gerne ihre Schuppenschicht, um Feuchtigkeit von außen aufzunehmen. Die Folge: Sie werden kraus, strohig und stumpf. Alles andere als elegant! Doch wir haben good News: Es ist möglich, dieses Phänomen in den Griff zu kriegen. Pünktlich zum Start der Schmuddelwetter-Saison haben wir die wichtigsten Tipps zusammengestellt, die gegen den Frizz-Effekt und wildgewordenes Winterhaar im Allgemeinen helfen.

Der richtige Waschgang

Regel Nummer eins: Wasche Dein Haar nicht zu oft! Denn häufiges Shampoonieren entzieht ihm seine natürlichen Öle, nimmt ihm so seine natürliche Schutzbarriere und begünstigt damit auch Frizz. Nur milde, pflegende Shampoos mit nährenden Pflanzenölen und Aminosäuren verwenden, möglichst ohne Sulfate und aggressive Tenside. Neben dem wie oft zählt auch das wie: Das Shampoo niemals kräftig einmassieren, das raut die Haaroberfläche unnötig auf!  Stattdessen einfach in den Handflächen aufschäumen und dann über den Schopf streichen. Das Wasser sollte beim Nassmachen und Ausspülen am besten nur lauwarm sein.

Nach dem Reinigen kommt die Pflegekür oder vielmehr -kur – Conditioner ist nach jeder Wäsche ein Muss! Und mindestens einmal pro Woche eine Haarkur anwenden und diese dann auch geduldig einwirken lassen.

Dry, Baby, dry

Weiter geht’s mit der Trocknung: Haare dazu nicht rubbeln, nur vorsichtig in Wuchsrichtung ausdrücken. Add-on: Spezielle Haarhandtücher oder -turbane aus Mikrofaser, z.B. von Badizio, trocknen schonender als Baumwollhandtücher, weil sie Feuchtigkeit effektiver aufnehmen. Anschließend kurz antrocknen lassen, aber nicht komplett lufttrocknen – das fördert die Frizzbildung. Stattdessen schonend trockenföhnen – und folgendes beachten: Vorher immer einen Hitzeschutz verwenden! Ideal sind auch spezielle Anti-Frizz-Seren. Nicht zu heiß und immer in Wuchsrichtung föhnen, am besten mit einem Diffusor-Aufsatz, der die Föhnluft optimal auf die Haarfläche verteilt.

Das i-Tüpfelchen zum Schluss: Haaröl! Keine Sorge, die extra auf das Haar abgestimmten Formulierungen wie z.B. von Korres oder Macadamia sind sogar für feines Haar geeignet und lassen einen nicht wie zehn Tage ungeduscht aussehen – im Gegenteil, sie zaubern im Nu Geschmeidigkeit und Extra-Glanz! Ein bis zwei Pumpstöße in den Längen und Spitzen verteilen, fertig.

 

                     

 

 

Gib Spliss keine Chance

Genauso entscheidend wie die Themen Waschen und Trocknen ist es, Spliss aktiv vorzubeugen – denn Spliss schädigt und trocknet das Haar aus und bietet somit eine echte Steilvorlage für Frizz. Das Wichtigste: Regelmäßig die Spitzen schneiden! Denn das verhindert, dass sich brüchige, aufgesplisste Enden immer weiter nach oben aufspalten. Noch besser: Frage den Friseur Deines Vertrauens, ob er Dir die Haare mit einer “heißen” Schere schneiden kann – dieses spezielle Profitool wird beim Schneiden stark erhitzt und versiegelt die Haarenden damit direkt.

Nur das Beste für mein Haar! Lohnende Investments

Haare führen ja durchaus ein Eigenleben und da ist es kein Wunder, dass sie es auch schätzen und einem danken, wenn sie verwöhnt werden.

Seidige Kissenbezüge

Also erwecke die Diva in Dir und bette Dein Haupt auf Seide oder Satin – Hauptsache richtig schön glatt! Ja, das lohnt sich, denn durch die besonders glatte Oberfläche wird das Haar, anders als bei Baumwollstoff, bei nächtlichen Bewegungen nicht aufgeraut. Alternativ einfach nachts einen Seidenschal als Turban um die Mähne schlingen – das hat denselben Effekt.

Kopfbedeckungen aus Naturfasern

Eine weitere sinnvolle Investition sind Mützen und Hüte aus reinen Naturmaterialien wie z.B. Wolle – denn künstliche Fasern lassen die Haare beim Abziehen zu Berge stehen und sorgen für die tückischen kleinen Stromschläge, die einen im Winter beim Ablegen gerne mal treffen.

Send Help! Anti-Frizz-SOS

Was tun, wenn’s dann doch mal zu spät für alle Vorbeugemaßnahmen ist und es auf dem Kopf frizzelt?

Erste Hilfe: Haaröl oder Glättungscreme in den Handflächen verteilen und leicht über das Haar streichen, bis sich die Frizz-Antennen gelegt haben. Sind die Produkte gerade nicht zur Hand, hilft auch eine Handcreme oder Bodylotion. Besonders hartnäckigen Antennen kannst Du mit einer Zahnbürste, auf die Du etwas Haarspray gesprüht hast, zu Leibe rücken. Einfach vorsichtig in Stylingrichtung einbürsten, bis sich die Wogen geglättet haben.

Clevere Fresh up-Hacks

Von drauß` von der Straße komm ich her, ich muss Euch sagen es windet und regnet sehr…  Angekommen im Büro, Restaurant & Co., Mütze oder Hut abnehmen und da ist es, das alte Dilemma: die Haare kleben platt am Kopf. Es folgt die Preisfrage: Wie kriege ich die Haare wieder schön?

Die Geheimwaffe lautet: Trockenshampoo! Die Zeiten, dass man nach deren Verwendung plötzlich barock-ergraut erscheint, sind vorbei. Die Aerosol-Sprays und Puder von heute, z.B. von Ahuhu, sind so gut wie unsichtbar – und zaubern ganz im Geheimen Frische und Volumen in Sekundenschnelle. Ja, letzteres ist nämlich der Hauptgrund, warum Trockenshampoo in jede Handtasche gehört: Es schenkt im Nu beeindruckendes Ansatzvolumen! Also rein ins Restaurant und kurz mal in den Toilettenraum – Trockenshampoo zücken, einmal Headbangen über Kopf und ab dafür in die Ansätze! Kurz seine Magic entfalten lassen, vorsichtig mit den Fingern einmassieren und das Haar zurückwerfen und zurechtzupfen – voilà!

Stylishe Winterfrisuren

Wem das alles zu kompliziert ist, für den haben wir die ultimativen Winterfrisuren-Tipps: Mützen-, huttauglich und schaltauglich und trotzdem super stylish! Und das Beste: Sie bestechen gerade durch ihre Unperfektheit!

Kurzes Haar: Wavy Bob

 

 
 

Das Haar mittig scheiteln und Hitzeschutz hineingeben. Ca. 3 cm dicke Partien abteilen, mit einem Glätteisen, z.B. von Dyson, ab der Längenmitte fast senkrecht ansetzen und die Strähne bis kurz vor Ende einwickeln – eine Partie rechtsherum, die nächste linksherum. Mit den Fingern auflockern, mit Haarspray fixieren, done!

 

 
 

Mittellanges Haar: Tucked-in Bob

Einfacher geht’s wirklich nicht – stylisher auch kaum! Ein besonders fashionabler Haarlook ist der sogenannte “Tucked-in Bob”, zu Deutsch “reingesteckter Bob”. Dafür die Haare glatt föhnen und einen Rollkragenpullover überziehen. Das Haar im Kragen stecken lassen und den Kopf nach rechts und links drehen, um etwas Lockerheit und Haarspiel rund um das Gesicht zu erwirken. Fertig ist ein Trendlook, der die Spitzen ganz nebenbei vor Reibung, Kälte und Feuchtigkeit bewahrt!

 
 

Langes Haar: Messy Top Knot

Haare über Kopf bürsten und zu einem sehr hohen Pferdeschwanz zusammenbinden. Vorsichtig an einzelnen Strähnchen ziehen, um dem Deckhaar mehr messy Profil zu geben. Den Pferdeschwanz in sich zwirbeln und um das Haargummi wickeln, mit einem weiteren Haargummi oder Bobby Pins fixieren. Dann einzelne Strähnchen lockern oder ganz herausziehen, um etwas Unordentlichkeit zu erzeugen. Haarspray darübergeben – ready!

 

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