Continued" />
29. März 2022
Lesedauer:   Minuten
Artikel teilen:

11 wissenswerte Fakten über unser größtes Organ: die Haut

Wir alle kennen Ausdrücke wie „dünnhäutig“, „dickfellig“, „aus der Haut fahren“ oder „sich in seiner Haut wohlfühlen“. Fällt dir etwas auf? Genau, sie alle beschreiben hautnah unsere Beziehung zur Außenwelt. Das ergibt Sinn, wenn man bedenkt, dass unsere Haut mit einer Gesamtfläche von etwa zwei Quadratmetern, über vier Millionen Rezeptoren und ungefähr 14 Kilogramm Gewicht nicht nur unser größtes Organ ist, sondern auch Schutzhülle und Schaltzentrale für viele unserer Sinneswahrnehmungen. Ob seelischer Stress, Umweltbelastungen oder einfach nur eine schlechte Nacht – unsere Haut spiegelt wider, wie wir mit uns umgehen und unsere Umwelt auf uns einwirkt. Sorgen wir also dafür, dass es unserer Haut gut geht! Fakten über unsere kostbare Hülle – und alles, was ihr guttut.

1. Hauterneuerung – nicht nur Schlangen häuten sich

Unsere Hautzellen erneuern sich alle 28 Tage, ein Leben lang! Dabei wandern die abgestorbenen Hautschuppen an die Hautoberfläche, wo sie vom Körper abgestoßen werden. Bis zu 14 Gramm toter Hornzellen verlieren wir täglich. Gerade im Gesicht kannst du deiner Haut dabei helfen, die abgestorbenen Hautschuppen loszuwerden: mit regelmäßigem Peeling. 

2. Hautalterung – wir werden immer dünnhäutiger

Sehen wir es mal so: Mit zunehmendem Alter werden wir gelassener – und unsere Haut auch. Die Zellerneuerung wird gemütlicher und die Haut dünner. So entstehen die ersten Fältchen, die unserem Gesicht ja auch Charakter verleihen. Aber da 60 nun mal das neue 40 ist, gibt es ein paar Dinge, die du tun kannst, um diesen Prozess, nun ja, nicht aufzuhalten, aber zumindest zu verlangsamen.

3. Hauttypen – alles nur ein Mythos?

Normale Haut. Trockene Haut. Fettige Haut. Mischhaut. Auweia, wer blickt da noch durch? Für alle, die auf die Frage nach dem Hauttyp keine Antwort haben, gibt es eine prima Nachricht von der Dermatologin Dr. Miriam Rehbein, deren tiefenwirksame Pflegeprodukte seit März im QVC Shop erhältlich sind: Es gibt nur zwei Hauttypen, nämlich gesunde Haut und kranke Haut bzw. gesunde Haut, die falsch gepflegt wurde. Basta.

Weitere Tipps und Infos rund um Hautpflege findest du in Dr. Miriam Rehbeins Podcast.

DoctorMi! Peel sanftes Peeling
Zum Shop
DoctorMi! Mask Intensiv pflegende Anti-Falten Maske
Zum Shop
DoctorMi! Micro-Needler Dermaroller
Zum Shop
 

4. Hautpflege – Liebe dich selbst!

Zelebriere dein tägliches Hautpflegeritual, indem du dir und deiner Haut morgens und abends für ein paar Minuten deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenkst. Du brauchst es nicht zu übertreiben – Reinigung, Peeling (optional), Tagespflege und Sonnenschutz, und das war’s auch schon! Essenziell für schöne Haut ist auch ausreichender Schlaf. Ob du deine Haut dabei mit einer Nachtpflege unterstützen willst, bleibt dabei ganz dir und deinem Gefühl überlassen.

5. Die Sonne – Freundin oder Feindin?

Auf diese Frage gibt es die eindeutige Antwort: beides! Die UV-Strahlen des Sonnenlichts aktivieren die Atmung, regen die Durchblutung an, stimulieren die Abwehrkräfte des Körpers und fördern die Produktion von Vitamin D – und was gut für dich ist, ist auch gut für deine Haut. Außerdem kann sich deine Haut bis zu einem gewissen Grad selbst gegen die schädliche Wirkung der Sonnenstrahlen schützen. „Eigenschutzzeit“ heißt die Zeitspanne, die du in der Sonne verbringen kannst, ohne dass du einen Sonnenbrand bekommst. Sie liegt – je nach Hauttyp (hell/dunkel) – zwischen fünf und 30 Minuten. UV-Strahlen können die Haut vorzeitig altern lassen. Deshalb empfiehlt es sich, besonders das Gesicht täglich mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu pflegen. Und zwar jeden Tag im Jahr.

6. Freie Radikale – die kleinen Stresser

Fast alle freien Radikale sind doof! Ihnen fehlt nämlich ein Elektron, und deshalb versuchen sie, anderen Substanzen eins zu klauen. Dabei können sie eine Zelle und sogar deren DNA ernsthaft beschädigen. Nicht gut – denn die entstehenden Zellschäden können neben einer ganzen Reihe von Krankheiten auch zu vorzeitiger Hautalterung führen. Freie Radikale können durch äußere Faktoren wie UV-Licht, Abgase, Pestizide, aber auch durch Stress, Angstzustände und Depressionen entstehen. Antioxidantien halten die bösen freien Radikale in Schach und sind in einer breiten Palette verschiedener Nuss-, Gemüse-, Beeren-, Obst- und Pflanzenarten enthalten.

7. Kollagen – das spannende Protein

Machen wir einen kleinen Ausflug in die Biologie: Unsere Haut besteht aus drei Schichten – der Epidermis (oberste Hautschicht), der Dermis (mittlere Hautschicht) und der Subcutis (untere Hautschicht). Im Zusammenhang mit Kollagen interessiert uns an diesem Punkt vor allem die Dermis, denn ihre Zusammensetzung aus den Eiweißmolekülen Kollagen und Elastin sorgt dafür, dass unsere Haut dehnbar und reißfest ist. Mit der Zeit lässt die Kollagenproduktion nach und somit auch die Spannkraft der Haut. Anti-Aging bedeutet eigentlich Pro-Kollagen, indem du deine Haut bei der Kollagenproduktion unterstützt.

8. Elastin – der geschmeidige Kumpel von Kollagen

Unsere Mimik wirft unser Gesicht in Falten, und ohne Elastin würde dieser „Faltenwurf“ einfach in unserem Gesicht bleiben – auch wenn es wieder entspannt wäre. Elastin arbeitet also Hand in Hand mit Kollagen und schenkt deiner Haut Geschmeidigkeit, während Kollagen für Stabilität und Spannkraft sorgt. Vitamin C, und Zink sind natürliche Antioxidantien und verhindern effektiv den vorzeitigen Abbau von Elastin durch freie Radikale.

9. Retinol – der Vitamin-A-Hammer!

Vitamin A spielt eine entscheidende Rolle bei der Neubildung und Entwicklung von Zellen und ist ein effektives Antioxidans. Retinol wiederum ist ein natürliches Vitamin-A-Derivat mit der erstaunlichen Fähigkeit, die oberste Hautschicht zu durchdringen, um in den tieferen Hautschichten die körpereigene Kollagenproduktion anzuregen. Retinol macht also im Grunde gar nichts selbst, sondern sorgt dafür, dass die Zellen wieder aktiv werden und die Haut sich selbst regeneriert – für rundum gesunde Haut.

Retinol wird bereits seit Jahrzehnten erprobt – du kannst es also bedenkenlos anwenden. Allerdings gibt es mittlerweile eine kaum noch überschaubare Palette an Retinol-Produkten. Worauf du beim Kauf achten solltest: 1. Steht „Retinol“ auf der Liste der Inhaltsstoffe? 2. Wenn ja, sollte es so weit oben wie möglich stehen (nur so kannst du davon ausgehen, dass es auch in ausreichender Konzentration enthalten ist).

 
DoctorMi! Medical Skincare TECMI! Retinol Gesichtspflege RED
Zum Shop
DoctorMi! Medical Skincare TECMI! Retinol Anti Aging Tagescreme DAY
Zum Shop
DoctorMi! Medical Skincare TECMI! Retinol Anti Aging Lippenpflege
Zum Shop
 

10. POD – weniger ist mehr!

PO – was? POD steht für periorale Dermatitis und ist das allzu häufige Ergebnis überpflegter Haut. Stell dir vor, du hast eine ganze Heerschar von guten Geistern, die einfach alles für dich übernehmen. Du kannst davon ausgehen: Nach einer gewissen Zeit hättest du sogar verlernt, dir die Zähne zu putzen! Genau dasselbe passiert, wenn du deiner Haut zu viel des Guten tust – sie verlernt, für sich selbst zu sorgen, ist nicht mehr in der Lage, selbst die notwendigen Fette herzustellen, die sie braucht, wird trocken und schuppt. Das kann in einen wahren Teufelskreis ausarten, darum: Finger weg von zu viel Pflege! Hier gilt die alte Weisheit „Weniger ist mehr“.

Solltest du um den Mund herum flächenhafte, leicht schuppende Rötungen auf der sich rötliche Knötchen oder Eiterbläschen bilden, feststellen: Hände weg von Feuchtigkeitscremes – dann ist die Null-Therapie angesagt! Verzichte eine Zeitlang auf alle Kosmetika; einzig Hausmittel wie schwarzer oder grüner Tee als Umschläge sind erlaubt. Sollte keine Besserung eintreten – ab zur Dermatologin.

11. Training für die Haut

Nicht nur bei perioraler Dermatitis, auch sonst kannst du deine Haut dabei unterstützen, sich bestens um sich selbst zu kümmern. Verzichte abends ab und zu mal auf die Nachtpflege. Peelings sind auch super, denn sie regen die Durchblutung und somit auch die Zellerneuerung an. Oder du gehst noch einen Schritt weiter und entdeckst das Microneedling für dich: Den Gesichtsmassageroller kennst du bestimmt schon – ob aus Rosenquarz, Jade oder Bergkristall. Microneedling funktioniert ähnlich, nur dass anstatt des glatten Steins eine Walze mit kleinen Edelstahlnadeln über dein Gesicht gleitet. Diese Nadeln verursachen klitzekleine Verletzungen in der obersten Hautschicht. Der Effekt: Die Zellen werden gereizt, die Durchblutung des Gewebes angeregt und die Hautregeneration in Schwung gebracht.

 
Lust auf mehr? Hier geht's weiter:
Detox fürs Bad: Die Spiegelschrankdiät
Achtsamkeit im Alltag - einfacher als du denkst!
Entspannung? Wie im Schlaf!
Bitte aktivieren Sie die Personalisierungs-Cookies, um die Herz-Likes zu nutzen.
Artikel teilen: